„Bettringen rondom“ 2.0

Zum zweiten Mal führte der Bettringer Bürgerverein am 3. Januar die Wanderung „rond om
Bettringen“ durch. Das Wichtigste gleich vorweg: Alle 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
bewältigten die anspruchsvolle, rund 20 Kilometer lange Wanderung, die teilweise durch unwegsames Gelände führte, erfolgreich. Ziel war es, möglichst viele Grenzsteine der Bettringer Gemarkung zu entdecken, entlang deren Verlauf die Route führte.
Nach einer kurzen Einführung durch Hans-Joachim Abele startete die Gruppe gegen 9.00 Uhr am frisch verschneiten PH-Parkplatz West. Der Weg führte zunächst am Waldrand des Buchhölzle entlang über die Buchauffahrt und nach einem ersten kurzen Anstieg zu den Burgstalläckern. Bereits hier konnten die ersten Grenzsteine gefunden werden.
Am Bettringer Sturz erwartete Walter Komenda die Wandergruppe. Er informierte eine Hälfte der Teilnehmenden über die Bedeutung und Verwendung von Zeugensteinen zur Sicherung festgelegter Grenzen, während Hans-Joachim Abele der anderen Hälfte die geologischen Besonderheiten Bettringens erläuterte.
Vom nördlichen Umkehrpunkt der Wanderung kurz vor der B29 ging es durch einen idyllisch verschneiten Schiegerwald wieder bergauf zum Industriegebiet Gügling. Auch der Abschnitt entlang der Straße stellte dank der rücksichtsvollen Autofahrer kein Problem dar und führte weiter über Äcker und Felder in Richtung Lindenhof. Dort wartete bereits ein kräftiger
Erbseneintopf, zubereitet vom Team um Monika Schneider. Zuvor galt es jedoch noch, dem starken Wind zu trotzen und den Bargauer Bach sowie den Strümpfelbach zu überqueren – was dank einer bereitgelegten Diele und einer Leiter problemlos gelang.
Nach der wohltuenden Pause im Café „i-Dipfele“ der Stiftung Haus Lindenhof folgte der Anstieg zur Kriegsebene. Vorbei an weiteren Grenzsteinen und einer Holzriese erreichte die Gruppe den höchsten Punkt der Wanderung, der in Unterbettringen liegt. Der Weg führte anschließend hinab in Richtung Waldstetten, wo bereits die Schlattebene in Sicht kam. Deren Durchquerung war geprägt von starkem Wind und waagerechtem Schneefall.
Überrascht stellte man fest, dass ein kleiner Teil des Dreifaltigkeitsfriedhofs ebenfalls auf Bettringer Gemarkung liegt. Danach wurde der letzte Anstieg – vorbei am Waldorfkindergarten – zurück zum Ausgangspunkt in Angriff genommen. Dort wartete als Belohnung ein geselliger Ausklang mit einem wärmenden Abschlussgetränk. 

Am Ende hatten wir rund 30 Grenzsteine gefunden.

Text: BBV-Team Wandern
Bilder: Erwin Friedel, Horst Holl

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