Bettringer Bürgerverein wählt neuen Vorstand

Am Donnerstag, 12.März begrüßte der erste Vorsitzende des Bettringer Bürgervereins Karl-Andreas Tickert die Mitglieder zur diesjährigen  auptversammlung in der Gaststätte Kapperle (Rössle).

Der Vorsitzende gab einen kurzen Rückblick auf die BBV-Aktivitäten des  letzten Jahres und bedankte sich bei allen Engagierten für die geleistete Arbeit zum Wohle des Stadtteiles Bettringen.

Susanne Wiker informierte über den aktuellen Stand der historischen Wander-Tafeln. Carola Pflug stellte das neue Info-Faltblatt mit Informationen über den BBV vor, das zukünftig allen Neubürgern überreicht wird. Monika Schneider gab einen Einblick auf das Geschehen der Bettringer KINDER Bühne und stellte heraus, dass auch die letztjährige Ausgabe des Kinderfestes ein voller
Erfolg war.

Thomas W. Baulig berichtete über die Erfolgsgeschichte des Bettringer  Gutschein, der in erster Auflage demnächst vergriffen sein wird. Dann wurden 2000 Bettringer Gutscheine in Umlauf gebracht berichtete Baulig. Ein echtes Plus für den Bettringer Handel, das Handwerk und die Gastronomen. Baulig  gab den Ausblick, dass an der Neuauflage der Bettringer Währung fleißig gearbeitet wird. Der Bettringer Gutschein wird dann in neuem, edlerem Design noch attraktiver als Geschenkidee zur Verfügung stehen.

Horst Holl stellte den Kassenbericht vor, der von den Kassenprüferinnen Brigitte Weber und Gisela Ocker geprüft und ohne Beanstandung abgenommen wurde. Das Plenum entlastete den Kassier und den Vorstand einstimmig.

Im Anschluss standen die ordentlichen Neuwahlen des Vorstandes statt. Der Vorstand wurde durch die Versammlung einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Michaela Friedel und Johannes Geyer standen in diesem Jahr leider nicht mehr als Kandidaten zur Verfügung. Tickert bedankte sich herzlich für ihre Mitarbeit im Gremium und hofft, dass die beiden auch weiterhin aktive Mitglieder im
Verein sein werden.

Franz Hartmann wurde als Beisitzer vorgeschlagen. Bereitwillig erklärte er sich zur Mitarbeit einverstanden und wurde im  Anschluss einstimmig durch die Versammlung gewählt. Der Vorstand freut sich über seine Bereitschaft im Verein mitzuarbeiten und Bettringen mitzugestalten. Herzlich willkommen im Team.

In einem kurzen Ausblick auf die Events des Jahres 2026, erzählte Karl-Andreas Tickert vom Wandertag im Januar, die Bettringer KINDER Bühne am 04.07.2026, auf das öffentliche Singen auf dem alten Friedhof mit Bärbel Schmid, den Quartiersflohmarkt im Hirschfeld und die Teilnahme am Bettringer Weihnachtsmarkt. Die Geschäftsführerin Monika Schneider motivierte alle Mitglieder, wieder kräftig unsere Aktivitäten zu unterstützen. Aktuell bat sie um Mithilfe bei der Aktion „Saubere Ostalb“ am 21.03.2026. Außerdem lag ihr noch das Thema Ess-Bar „essen statt wegwerfen“ am Herzen. Seitdem im Bezirksamt unsere langersehnte Eisdiele gebaut wird, findet die Lebensmittelausgabe zur gewohnten Zeit im Jugendtreff Oderstraße 8 statt.

Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich der Vorsitzende Karl-Andreas Tickert bei allen Anwesenden für die Teilnahme, beim gesamten Vorstand für die hervorragende Arbeit und beim Team „Kapperle“ für die herzliche  Bewirtung.
In gemütlicher Runde wurden noch viele interessante Gespräche geführt.

Tickert – Baulig – Schneider A – Hartmann – Holl – Schneider M – Friedel – Abele – Pflug – Bucher – Weber – Schiek. Es fehlt: Christian Baulig

Foto: Katharina Baulig – Kürzel KmhB (Bettringer Bürgerverein e. V.)

Ein Hoch auf unser Vorstandsmitglied Hans-Joachim Abele

Er feierte Ende Januar seinen 70. Geburtstag. Wir waren gerne mit dabei, er konnte uns ja auch nicht entwischen.
Denn Wandern, Laufen, Bewegung das ist sein Antrieb und auch „Seine Poesie des Lebens“. Das eine schließt das andere nicht aus. Nein, es ergänzt sich sogar, ist sich Hans-Joachim Abele sicher.
So hatte er, als das Jahr 2026 noch ganz jung war, zum zweiten mal die Wanderung „Bettringen rondom“ organisiert.
Wir, der Vorstand des Bettringer Bürgervereins, gratulieren Hans-Joachim Abele ganz herzlich zum runden Geburtstag und wünschen ihm allseits gute und sichere Wanderpfade und wunderbare Begegnungen.
 
Der Vorstand
des Bettringer Bürgervereins

„Bettringen rondom“ 2.0

Zum zweiten Mal führte der Bettringer Bürgerverein am 3. Januar die Wanderung „rond om
Bettringen“ durch. Das Wichtigste gleich vorweg: Alle 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
bewältigten die anspruchsvolle, rund 20 Kilometer lange Wanderung, die teilweise durch unwegsames Gelände führte, erfolgreich. Ziel war es, möglichst viele Grenzsteine der Bettringer Gemarkung zu entdecken, entlang deren Verlauf die Route führte.
Nach einer kurzen Einführung durch Hans-Joachim Abele startete die Gruppe gegen 9.00 Uhr am frisch verschneiten PH-Parkplatz West. Der Weg führte zunächst am Waldrand des Buchhölzle entlang über die Buchauffahrt und nach einem ersten kurzen Anstieg zu den Burgstalläckern. Bereits hier konnten die ersten Grenzsteine gefunden werden.
Am Bettringer Sturz erwartete Walter Komenda die Wandergruppe. Er informierte eine Hälfte der Teilnehmenden über die Bedeutung und Verwendung von Zeugensteinen zur Sicherung festgelegter Grenzen, während Hans-Joachim Abele der anderen Hälfte die geologischen Besonderheiten Bettringens erläuterte.
Vom nördlichen Umkehrpunkt der Wanderung kurz vor der B29 ging es durch einen idyllisch verschneiten Schiegerwald wieder bergauf zum Industriegebiet Gügling. Auch der Abschnitt entlang der Straße stellte dank der rücksichtsvollen Autofahrer kein Problem dar und führte weiter über Äcker und Felder in Richtung Lindenhof. Dort wartete bereits ein kräftiger
Erbseneintopf, zubereitet vom Team um Monika Schneider. Zuvor galt es jedoch noch, dem starken Wind zu trotzen und den Bargauer Bach sowie den Strümpfelbach zu überqueren – was dank einer bereitgelegten Diele und einer Leiter problemlos gelang.
Nach der wohltuenden Pause im Café „i-Dipfele“ der Stiftung Haus Lindenhof folgte der Anstieg zur Kriegsebene. Vorbei an weiteren Grenzsteinen und einer Holzriese erreichte die Gruppe den höchsten Punkt der Wanderung, der in Unterbettringen liegt. Der Weg führte anschließend hinab in Richtung Waldstetten, wo bereits die Schlattebene in Sicht kam. Deren Durchquerung war geprägt von starkem Wind und waagerechtem Schneefall.
Überrascht stellte man fest, dass ein kleiner Teil des Dreifaltigkeitsfriedhofs ebenfalls auf Bettringer Gemarkung liegt. Danach wurde der letzte Anstieg – vorbei am Waldorfkindergarten – zurück zum Ausgangspunkt in Angriff genommen. Dort wartete als Belohnung ein geselliger Ausklang mit einem wärmenden Abschlussgetränk. 

Am Ende hatten wir rund 30 Grenzsteine gefunden.

Text: BBV-Team Wandern
Bilder: Erwin Friedel, Horst Holl, Clemens Weller

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